Heute ist es mir ein Bedürfnis,
angesichts der nunmehr schon lange andauernden Finanzkrise, der
permanent schlechten Nachrichten aus der Finanzwelt, die Entwicklung
Ihre Kapitals in den letzten 2 Jahren Revue passieren zu lassen
Nunmehr steht es definitiv fest, die
Krise ist noch nicht zu Ende.
Die EZB hat die Zinsen nicht gesenkt -
keine Entscheidung zu treffen, ist auch eine Entscheidung
Ein klares Signal an inländische und
vor allem ausländische Investoren, daß die Herren bei der EZB in
Wahrheit keine Ahnung haben, wie man die Konjunktur im Euroraum wieder
ankurbeln kann bzw. was das geringere Übel ist - Inflation oder
Rezession - ich denke, die Herren wissen das sehr wohl ABER:
Wenn man den EURO "absaufen" lässt,
gibt man den Banken die Macht, Kredite in den EURO konvertieren zu
können. Das wiederum und die allgemeine Teuerung (Inflation) hat die
Folge, daß sich viele "Häuslbauer" die Kredit nicht mehr leisten können.
Die Folge - eine Hypothekenkrise in Europa - und die wird schlimmer als
in den USA. Daraus resultiert, die "oberen Zehntausend" bekommen
Immobilien zu einem Spottpreis.
Worauf will ich hinaus - erkennen Sie
was passiert ? - eine massive Fo(e)rderung der Zweiklassengesellschaft -
der klassische Mittelstand wird ausgebeutet.
Eine Gaunerei, aber nur die Wenigsten
bemerken das.
Die Folge - Investoren ziehen sich aus
de EURO-Raum zurück, der Europäischen Börsen kamen weiter unter Druck
und der Euro wurde in den letzten Tagen noch schwächer und nunmehr trat
letzte Woche folgende Situation ein:
- der EUR hatte sein Tief von 147 zum
JPY erreicht.
- Mittlerweile sind die Pessimisten an
den Börsen in Überzahl (grundsätzlich erwachsen aus dem größten
Pessimismus die besten Börsenphasen - ABER .....)
- mittlerweile setzt die überwiegende
Zahl der Großinvestoren auf fallende Kurse UND das treibt in der Regel
die Börsen weiter nach unten.
- als weiteren Punkt möchte ich hier
anführen, daß es nicht absehbar ist, wie lange und wie stark dieser
Pessimismus noch anwächst - mit jeder Nachricht, daß eine Bank oder
Großkonzern Probleme bekommt, umso drastischer die Auswirkungen -
zuletzt war vor wenigen Tagen die Deutsche Postbank in einem
Übernahmeprozess und Tagesgespräch.
- am Freitag haben zwar die
europäischen Börsen positiv geschlossen, es scheint jedoch nur ein
Strohfeuer zu sein.
- Heute wieder alle Börsen tief im
Minus
In jedem Fall und nüchtern betrachtet,
brauchen wir bei einer Rendite von 3% pro Jahr keine Wertpapiere kaufen
- von einer negativen Rendite ganz abgesehen.
Mittlerweile verdient man an den Börsen mehr mit fallenden Kursen, als
mit steigenden - die Intensität von Kurseinbrüchen ist viel heftiger und
der Zeitraum erheblich kürzer. Es ist für die Zukunft notwendig
umzudenken. Die alten Strategien funktionieren durch die geänderten
Marktverhältnisse nicht mehr. Gewinnen die man im Zeitraum einer Woche
macht, gehen innerhalb eines Tages verloren.
Ihr
Günter Schirlbauer