Eine Kurzinfo:
Am gesamten Wochenende, Freitag bis Sonntag, habe ich mir die Zeit genommen
und
beiliegenden Lösungsvorschlag für ein Ende der Talfahrt an den Börsen, in 2
Sprachen (deutsch und englisch), via Fax an folgende Empfänger in Europa und USA
gesendet: Regierungschefs, Finanzminister, Parteivorsitzende, Notenbanken (FED
und EZB), EU-Kommission, Weltbank, IWF, Finanzmarktaufsichtsbehörden,
Generaldirektionen der Banken, TV-Sender, Printmedien, Wirtschaftskammer und
Interessensvertretungen
Um Missverständnisse hier gleich einmal vorweg auszuräumen - wer schon
allein die Überschrift genau ließt wird feststellen, daß es sich hier NICHT um
einen Rettungsvorschlag für die Lösung der Finanzkrise, sondern um das Ende der
völlig unlogischen Panikverkäufe geht. Börse besteht immer mehr nahezu
ausschließlich aus Psychologie und ich habe Ihnen schon vor langer Zeit
mitgeteilt, daß es leider NIEMANDEN mehr interessiert, wie gut ein Unternehmen
im Markt steht, sondern einzig und allein Angebot und Nachfrage die Kurse
entscheiden.
In jedem Fall wird es NICHT reichen den Banken das Geld in den Ar.... Rachen
zu werfen, nur um mit frisch gedrucktem Papier, die Liquidität wieder
herzustellen - oder Bürgschaften übernimmt OHNE das Geld wieder auf direkten Weg
in die Wirtschaft zu bekommen, nämlich durch Anleger, die von guten Unternehmen
Aktien kaufen. Es müssen mehrere Maßnahmen gesetzt werden und mein
Lösungsvorschlag war dazu gedacht die Panikverkäufe zu beenden. Der Vorschlag
war eigentlich so einfach und logisch und schon sooft Diskussionsthema vor
vielen Jahren, daß ich den Eindruck hatte, man sieht plötzlich die einfachsten
Dinge nicht mehr.
Ich bin wirklich neugierig, was um 15h von Regierungen verkündet wird.
Ihr
Günter Schirlbauer